Die professionelle Videoschnittanwendung Lightworks wird als Open Source freigegeben. Die auch für Hollywood-Produktionen genutzte Software kann Daten direkt mit Avid und Final Cut Pro austauschen.
Die Lightworks-Software wurde nebst gleichnamigem Softwareunternehmen im August 2009 von Editshare übernommen. Bisher war Lightworks eine kostenpflichtige Videoschnittsoftware für Non-Linear Editing (NLE) unter Linux, Windows und Mac, nun soll der Quellcode frei zugänglich gemacht werden und sich dadurch Erweiterungen von anderen Anbietern deutlich besser in die Software integrieren lassen.
Lightworks Open Source soll im dritten Quartal 2010 zum Download bereitstehen. Damit soll sich jeder mit dem Editing-System und seinen Funktionen vertraut machen können. Entwicklern, die eigene Plugins, Funktionen oder Eingabegeräte für Lightworks verkaufen wollen, wird das von Editshare über einen Onlinemarktplatz ermöglicht.
Durch Editshares Universal-Media-File-Technik kann Lightworks mittlerweile nahtlos Daten mit den Konkurrenten Avid und Final Cut Pro austauschen. Damit können etwa beim Schneiden von Spielfilmen Teammitglieder ihre bevorzugte Schnittsoftware weiter benutzen und so ihnen vertraute Funktionen nutzen. Mit Lightworks lässt sich dann alles zusammenfügen.
Quelle: Golem

